Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein,
die Ausstellung zu besuchen:

  • vor Ort in unseren Galerieräumen
  • im Virtuellen Rundgang hier auf der Homepage
  • im VIDEO zur Ausstellung ab 23. Juni 2024

Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgrafik in limitierter Auflage.

Weite romantisch anmutende Landschaften, Stillleben, schlichte Interieurs und immer wieder das sublime Spiel mit besonderen Lichtsituationen: Die in genauer Beobachtung entstandenen Arbeiten des Künstlers Wolfgang Kühne strahlen in ihrer diskreten Präzision und ihrer verhaltenen Farbgebung dezenter, erdiger Töne eine elegische Stille, Eleganz und Zeitlosigkeit aus. Sie lassen uns innehalten, um in der Betrachtung den feinen Details, der Lichtführung oder auch der kompositionell flächig zusammenfassenden Form nachzuspüren. Kühne malt, was er sieht, was er erlebt, was ihn emotional berührt. Seine langjährige künstlerische Erfahrung zeigt sich in den Arbeiten der "Spätlese" als gereifter malerischer Ausdruck.

Freuen Sie sich mit uns auf Gemälde und Grafiken des Künstlers und genießen Sie das herbwürzige Bouquet dieser exquisiten Bilder.

Erfahren Sie hier mehr über den Künstler und die Ausstellung ...

Die Ausstellung „Spätlese“, vom 2. Juni bis 18. Juli 2024 in der Galerie art + form zu sehen, zeigt Gemälde und Grafiken von Wolfgang Kühne.

Der 1952 in Lückstedt, in der Altmark, geborene Künstler ist der Galerie mittlerweile schon langjährig verbunden und zeigte hier bereits mehrere Ausstellungen.

Kühne malt vorwiegend in Öl auf Leinwand, vor allem Landschaften, Stillleben und Interieurs, aus denen seine Naturverbundenheit und seine Liebe zum Einfachen, Ländlichen spricht. Kühnes Bilder verbreiten eine wohltuende Stille und Klarheit. Beeindruckend sind zum einen die genau beobachteten Details, mit feinem Pinselstrich ins Bild gesetzt, zum anderen die zuweilen großzügig aufgefassten Flächenformen von vibrierend-lebendiger Farbigkeit. Die umfangreiche Palette des Malers reicht von erdigen Rot-, Braun- und Grüntönen bis hin zu einer Vielfalt luftiger Blau- und Grauabstufungen.

Neben Dresdner Ansichten vom „Laubegaster Ufer“ finden sich in der Ausstellung auch zahlreiche Bilder, die der Künstler auf Reisen an die Ostsee und nach Italien angefertigt hat sowie in seiner Heimat, der Altmark. Dort lebt und arbeitet er zeitweise in seinem Haus, gelegen auf dem Mitteldeich zwischen Elbe und Havel und damit landschaftlich besonders reizvoll. An diesem Rückzugsort schätzt Kühne die Ruhe, die Freiheit und die Ursprünglichkeit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und malt mit Vorliebe draußen im Freien.

In der Altmark sind u.a. die Gemälde „Hof“ und „Winter am Deich“ entstanden sowie die Ansichten von Gehöften mit den typischen Fachwerk- und Backsteinfassaden. Diese Fassaden erscheinen wiederkehrend in Kühnes Bildern und es gelingt ihm mit bemerkenswerter Meisterschaft, ihre flimmernde Farbigkeit von sonnenbeschienenen und verschatteten Flächen wiederzugeben und im Bild wirkungsvoll gegeneinanderzusetzen. Malerisch entsteht somit eine spannende Balance zwischen Gegenständlichkeit und abstrakt-kompositionellem Formgefüge.

Das Interesse des Künstlers an besonderen Lichtsituationen und Stimmungen ist deutlich spürbar in den Gemälden „Morgen am Fluss“, „Abendstern“ und „Hochwasser“. Eine solche Freilichtmalerei setzt eine ausgeprägte Beobachtungsgabe voraus sowie ein schnelles Erfassen des Gesehenen und die Fähigkeit einer spontanen, treffsicheren Wiedergabe im Bild. Dem Künstler bleiben oft nur wenige Minuten, um einen bestimmten Eindruck einzufangen. Manche Gemälde entstehen dementsprechend in sehr kurzer Zeit, andere überarbeitet er im Nachhinein noch mehrmals – manchmal über Jahre hinweg. Entsprechend seiner Liebe zu Fluss und See sind auch Fische ein für Kühne typisches Sujet, sie finden sich u.a. in den Bildern „Küche“, „Stillleben mit Hecht“ und „Stillleben mit Fischen“. Auch hier muss der Künstler sich beim Malen beeilen: Innerhalb weniger Minuten nach dem Fang verändern die Fische Ihre Farben.

Einen weiteren Motivkomplex der Ausstellung bilden die italienischen Bilder: Bei den in der Lagune von Venedig beobachteten traditionellen Casoni handelt es sich um im Wasser errichtete Stelzenhäuser, die den Fischern während des Fischfangs als Unterkunft und zur Aufbewahrung ihrer Netze und anderer für den Fischfang notwendiger Gerätschaften dienen. Neben ihrer interessanten Form, besteht die Faszination dieser Hütten in ihrem jahrhundertealten Brauchtum, in ihrer Schlichtheit und ihrer einsamen Situierung im Meer, in unmittelbarer Naturnähe. Auch bei den Trabucchi handelt es sich um zum Fischfang errichtete Konstruktionen auf Pfählen. An geeigneten Küstenabschnitten werden hier die Fische mittels großer Senknetze gefangen. Im Gemälde „Mole mit Trabucco“ hat Kühne einen solchen Bau stimmungsvoll vor feuerrotem Abendhimmel festgehalten.

Besuchen Sie die Ausstellung "Spätlese" und sehen Sie Arbeiten, denen der gereifte malerische Ausdruck einer langjährigen künstlerischen Erfahrung innewohnt. Genießen Sie diese Malerei, die Lust macht auf das gute einfache Leben.

Impressionen von der Vernissage

Sonntag, 2. Juni 2024

Rede von Michael G. Fritz zur Ausstellungseröffnung am 2. Juni 2024

Von Häusern, Flüssen und Fischen

Zu den Bildern und Grafiken von Wolfgang Kühne

I.

Immer wenn ich Wolfgang Kühne treffe, meistens fahre ich mit dem Fahrrad an seinem alten, von ihm restaurierten Fischerhaus in Laubegast vorbei und mache bei ihm halt, sprechen wir, es geht gar nicht anders, über Wasser und das, was sich darin bewegt. Natürlich haben wir die Elbe im Sinn, was naheliegend ist, sie fließt unmittelbar an seinem Haus vorbei. Und natürlich geht es um sein vor wenigen Jahren erworbenes Haus am Zusammenfluss zwischen Havel und Elbe in der Kolonie Neuwerben, wo seine Bewohner genauso mit dem Wasser leben wie in Laubegast. Das Dresdner Wasser braucht nur einige Tage, um genau dort zu sein.

Wenn wir von der Havel sprechen, sprechen wir von Spree und Dahme und sind damit ganz bei mir und dadurch auf eine gewisse Weise in unserer Leidenschaft verwandt: Fließe finden zueinander zu Flüssen, die ineinander strömen und neue Flüsse bilden. Flüsse fließen immer irgendwohin, sie ergießen sich, ohne sich zu verlieren. In Kühnes Bildern geht es darum, wie sich Wasser bewegt, wie es sich kräuselt, Wellen bildet, rauscht und Licht reflektiert, dabei die Farbe wechselt, welche Fische zu erwarten sind und auf welche Weise sie gefangen und bitte schön: wie sie zubereitet werden. Eine Reihe von Gemälden in dieser Ausstellung geben dazu Auskunft, „Stillleben mit Hecht“ oder „Küche“. Zander, auch Karausche, dem wiederangesiedelten Lachs stellt Kühne nach und hat tatsächlich einmal einen in der Hand gehabt – und hat ihn schwimmen lassen.

Ein Bild, das wir getrost als ein Pars pro toto nehmen können, zeigt das erwähnte Haus in Neuwerben, das unmittelbar am Deich steht, aus dem Schornstein steigt stringent Rauch, aus der Tür dringt Licht, läuft über den Deich, verliert sich auf dem Weg zum Fluss. Ein Haus mit den verschiedensten Daseinsveränderungen der Bewohner, ein Haus, das weitergereicht wurde, von Generation zu Generation, in dem geliebt und gestorben wurde. Das Bild, das den Titel „Abendstern“ trägt, überzeugt durch seine sparsame, auf das Wesentliche reduzierte Diktion. Was den Betrachter so stark anzieht, ist die von dem Bild ausgehende Poesie, eine Poesie, die resistent gegen den Lärm der Welt ist: Vor hundert Jahren mag es auf diesem Deich ähnlich ausgesehen haben, und, meine Damen und Herren, wenn nichts Essenzielles geschieht, wird das auch in den nächsten hundert Jahren so sein.

Vielleicht wird dann der Schornstein nicht mehr das Dach zieren mit seinem anheimelnden Rauchfaden, man meint geradezu den Rauch von Holz oder Briketts zu riechen, sondern sogenannte Photovoltaikanlagen oder etwas ganz anderes. Das wäre schon wieder ein ganz anderes Bild, das mit der Kühnschen ästhetischen und inhaltlichen Konzeption wahrscheinlich wenig zu tun hätte.

Im Inneren des Hauses, wenn man dem erzählerisch folgen möchte, stößt man auf zwei von einem befreundeten Nachbarn, einem Jäger und Fischer, erlegte, an den Füßen aufgehängte Fasane, zwei Hähne mit blauem Kopf, getrennt vom braunen Körper durch einen weißen Halsring, die Augen in feuerroter Umrandung. In dem sorgfältig komponierten Gemälde sind die Vögel vor ein offenes Fenster mit Backsteinlaibung platziert, in das Bild ragt links ein Fensterladen aus rohen Holzbrettern hinein. Das Gemälde erinnert, was Sujet, Bildaufbau und Technik anbelangt, an Renaissancemalerei, ich denke vor allem an Albrecht Dürer, eine sparsame Opulenz, die Farbenpracht in einem kargen Raum. Ein anderes herausragendes Gemälde, das unscheinbar daherkommt, ist ein Stillleben: Fünf Birnen auf einem Brett, die zum Reifen ausgelegt worden sein mögen. Das Bild lebt vom Kontrast zwischen den abgerundeten Formen der Früchte und der ungehobelten, rissigen und vor allem ebenen Holzfläche. Räumlichkeit wird durch pointierte Schattierung erzielt. Von den dunkelgrünbraunen Früchten geht ein matter Glanz aus, der ihnen verhaltene Noblesse verleiht, die den nüchternen Raum erhellt. Kühne pflegt diese unaufwendige Geste, dieses unspektakuläre Sujet, das die Größe im Unscheinbaren findet. Zu diesem Thema gehört unbedingt das Stillleben „Artischocke“ ebenso das Blumenstillleben „Zinnien“.

Meine Damen und Herren, es ist jenes Zurück zum Ursprünglichen, dem wir uns noch widmen werden, das Kühnes Werk so offensichtlich und sympathisch auszeichnet.  

Ein wichtiger Bezugspunkt des Malers ist der Italiener Giorgio Morandi aus Bologna, der fast ausschließlich Stillleben und auch Landschaften malte, der weltberühmt wurde.  

II.

Jeder Künstler, Schriftsteller eingeschlossen, erhält seine ureigene Prägung, auch durch die Landschaft, in die er hineingeboren wurde, dergestalt, dass sie in seinem Werk immer wieder auftaucht. Es ist nicht einmal konzeptionell gewollt, es geschieht einfach im Rahmen des künstlerischen Prozesses. Obwohl er sich ganz anderen Themen zuwendet, taucht immer wieder das ursprüngliche Thema auf: Es ist die Suche nach dem Eigenen im Fremden, dessen Geheimnis wir erschließen wollen wie unser eigenes.

Wolfgang Kühne stammt aus der Altmark, genau aus der  Gegend, in der er eben jenes bereits erwähnte Haus gekauft hat, es zieht ihn physisch wie künstlerisch wieder in seine Landschaft zurück. Von Dresden aus, wo er an der Hochschule für Bildende Künste bei Jutta Damme und Gerhard Kettner studiert hat und wo er seit Jahrzehnten gemeinsam mit seiner charmanten Frau Anemone lebt. Er hat die idyllische Landschaft um Dresden herum von Pillnitz bis Meißen in beispielhaften Bildern festgehalten - und fast immer sind es, wie wir erst unlängst im Gespräch feststellten, Landschaften am Fluss. In dieser Ausstellung wird die stimmungsvolle Radierung mit dem Titel „Laubegaster Ufer“ gezeigt: einen der legendären Schaufelraddampfer an der Anlegestelle bei Hochwasser und schwierigem Navigieren.

Das Eigene im Fremden finden: Wolfgang Kühnes Leidenschaft gilt auch Italien, er teilt die Italiensehnsucht mit vielen deutschen Künstlern und Dichtern. Am liebsten bewältigt er die Strecke auf klassische Weise mit dem Zug, um sich der Entfernung bewusst zu werden, in 14 Stunden über die Alpen nach Venedig. Wenn Sie, meine Damen und Herren, in Venedig mit dem Vaporetto Linea uno zum Lido gelangen und auf der Piazzetta Santa Maria Elisabetta in einen Bus steigen, mit dem Sie in Richtung Chioggia fahren, kommen Sie nach Pellestrina, einem kleinen Ort, an dem Sie kaum noch etwas von Venezianischer Lebensart spüren, obwohl Landzunge und Ort zu Venedig gehören. Nach dem Pisolino, dem Mittagsschläfchen, werden die Fenster auf beiden Seiten der wenigen schmalen Gassen geöffnet, wo die zumeist schwarz gekleideten Einwohner auf Stühlen sitzen und Besucher, wenn sich doch mal welche hierher verirrt haben sollten, verhalten mustern. Immerhin hat der Besucher den beklemmenden Eindruck, durch das Wohnzimmer der Einheimischen zu spazieren. Ich weiß, wovon ich spreche, einige Monate habe ich in Venedig, im Deutschen Studienzentrum leben dürfen und bin mehrmals nach Pellestrina gekommen. Wolfgang Kühne kennt diesen Ort ebenfalls, wir haben uns sofort darüber verständigt. Das gleichnamige Gemälde mit dem blauen Fischkutter am Kai vor dem vielfarbigen Häuserband vermittelt eine Vorstellung des Städtchens. Von hier aus macht man in der Ferne das Weichbild Venedigs aus und in der Lagune immer wieder einige Casone oder Trabucchi, zu deutsch Fischergalgen oder Fischwaage, Pfahlbauten, von denen aus gefischt wird, indem ins Wasser gesenkte viereckige Netze gehoben werden. Sie wurden dort errichtet, wo durch günstige Meeresströmungen Fischschwärme zu erwarten sind. Diese Gemälde, ich zähle in dieser Ausstellung fünf, zusätzlich einige  Kaltnadelradierungen zum selben Thema, die von der Kleinteiligkeit der Holzkonstruktionen leben, von ihrer Transparenz und Vielfarbigkeit. Sie strahlen jene Leichtigkeit aus, um die wir den Süden beneiden mögen, jene Lebenszugewandtheit, die in dem beliebten Lied „La vita è bella“ Ausdruck findet, der meinem Buch den Titel gibt.

Lesung aus „La vita è bella“

(Mitteldeutscher Verlag, 2010)

Seite: 53

DAS GESCHÄFT HAT am Abend den wochenlang geschlossenen Rolladen hochgezogen, wie das Plakat versprach, und die Anlage aufgebaut, die Musik kommt ohne Text, den kann man vom Bildschirm ablesen. Jemand greift sich das Mikrophon und sofort geht’s los: Keiner, der stumm bliebe dabei, sie alle sind in Bewegung, tanzen und hängen zusammen. Wenn einer den Kopf, den Körper neigt, muß es der andere auch, wie eine Woge, zu der ich unbedingt dazugehöre. Bin ich nicht schon immer hier gewesen und einer von ihnen oder von mir aus nach langer Reise zurückgekehrt? Leuchten nicht längst meine Augen wie ihre? Links, rechts von mir spüre ich ihre Leiber, die jeder Ton durchzuckt. Die Stimmen schwellen an bei Sei bellissima, sie geraten außer Rand und Band bei Vacanza, werden geheimnisvoll bei Maledetta Primavera, aber sie singen, als gebe es nicht den geringsten Grund, daran zu zweifeln La vita è bella, die hundert und mehr Kehlen fallen ins Crescendo – und ich bin gar nicht überrascht, daß ich plötzlich den Text kenne. Ich verstehe jedes einzelne Wort vorn auf dem Bildschirm, es ist schließlich meine Sprache, während die Stimmen immer noch La vita è bella beschwören mit gewaltigem Atem – ich muß mich an meinem Plastikbecher mit Rotwein festhalten, daß ich nicht aus ihrer Mitte fortgeblasen werde.

Seite:91

EINMAL MUSS DAS FEST JA ZU ENDE SEIN, die blauen Schatten der Palazzi auf dem Canal Grande und das Lachen der Frauen aus den Fenstern, das Lachen der Frauen vom Campo Santa Margherita,

vom Café Orange, und vom Gemüseboot und noch weiter hinten, wo  schon die Holzbrücke von Accademia aufleuchtet, und dann in den von Wäscheleinen überspannten Gassen, wo’s nach Mittagsschlaf riecht, neben Peggy Guggenheims Residenz, das Blau der Lagune und das Blau der Zypressen auf den Inseln, das Blau auf den roten Dächern. Das irrtänzelnde Licht überall hat einen Namen, Gibigiana, vom Wasser zurückgeworfen auf die Stadt, wie diese ständig in Bewegung, nistet sich in den Augäpfeln ein, auf daß es im Dunkeln noch atemlos flackert. Die Stimme ist wie Musik, der Vaporetto-Schaffner ruft Linea uno, Lido, Linea uno. Damit das Lied nicht aufhört, kann man

mitfahren, den ganzen Tag. Der Pinot Grigio, abgefüllt in die Mineralwasserflasche, anderthalb Liter für beinah nichts, zeigt sich von sanftem Orange, sanft und flüchtig wirkt der Wein, den man nur eiskalt zu trinken hat: eigentlich ein rechter Fusel, oder?

III.

Die Bilder von Wolfgang Kühne sind Zeugnisse seiner künstlerischen Ambition, dem Ursprünglichen nachzuspüren. Er findet es auch in den abgelegenen Gehöften und den wie verlassen wirkenden altmärkischen Dörfern. Natürlich das hat ihn geprägt! Bei den Bildern fällt sofort die Poesie der Einfachheit auf, des Beschränkens auf sich selbst, kontrastiert durch das leuchtende Rot der Ziegel und das Grün der Vegetation.

Neben diesen beeindruckenden Bildern sollte das Gemälde „Zwielicht“ hervorgehoben werden, das das Thema auf eine höhere, sagen wir universelle Ebene hebt. Das vermorschte Holz der Weide an der Havel schlägt beidseitig augenfällig auseinander, sie öffnet sich und gibt den Blick ins geheimnisvoll Innere frei, aus dem uns Licht entgegentritt, neben dem das des Mondes oben links merklich blass aufscheint. Man mag dabei an Gustave Courbets „Der Ursprung der Welt“ denken, gleichwohl zieht uns jenes Licht magisch an, von dem wir nur mutmaßen können, wo es herkommt. Und den Betrachter mit belebender Unruhe erfüllt.

Meine Damen und Herren,

ich wünsche der Ausstellung „Spätlese“ (Was für ein Titel!) mit den außergewöhnlichen Bildern großen Erfolg, großen Erfolg meinem Malerfreund Wolfgang Kühne und ebensolchen Erfolg dem umsichtigen Galeristen Remo Dudek, dem ich seit Jahren verbunden bin, und seiner Galerie art und form und uns allen viel Vergnügen beim Betrachten der Bilder - und natürlich eine belebende Unruhe.

Danke sehr!

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