Vernissage
Sonntag, 2. Juni 2024, 17 Uhr

Einführung: Michael G. Fritz, Schriftsteller
Musik: Sophia Gulde, Viola
Andrea Hofmann, Violine
Ulrich Rüger, Cello

Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.

Zur Ausstellung erscheint eine Vorzugsgrafik.

  • Virtueller Rundgang ab 6. Juni 2024
  • VIDEO zur Ausstellung ab 23. Juni 2024

Weite romantisch anmutende Landschaften, Stillleben, schlichte Interieurs und immer wieder das sublime Spiel mit besonderen Lichtsituationen: Die in genauer Beobachtung entstandenen Arbeiten des Künstlers Wolfgang Kühne strahlen in ihrer diskreten Präzision und ihrer verhaltenen Farbgebung dezenter, erdiger Töne eine elegische Stille, Eleganz und Zeitlosigkeit aus. Sie lassen uns innehalten, um in der Betrachtung den feinen Details, der Lichtführung oder auch der kompositionell flächig zusammenfassenden Form nachzuspüren. Kühne malt, was er sieht, was er erlebt, was ihn emotional berührt. Seine langjährige künstlerische Erfahrung zeigt sich in den Arbeiten der "Spätlese" als gereifter malerischer Ausdruck.

Freuen Sie sich mit uns auf Gemälde und Grafiken des Künstlers und genießen Sie das herbwürzige Bouquet dieser exquisiten Bilder.

Erfahren Sie hier mehr über den Künstler und die Ausstellung ...

Die Ausstellung „Spätlese“, vom 2. Juni bis 18. Juli 2024 in der Galerie art + form zu sehen, zeigt Gemälde und Grafiken von Wolfgang Kühne.

Der 1952 in Lückstedt, in der Altmark, geborene Künstler ist der Galerie mittlerweile schon langjährig verbunden und zeigte hier bereits mehrere Ausstellungen.

Kühne malt vorwiegend in Öl auf Leinwand, vor allem Landschaften, Stillleben und Interieurs, aus denen seine Naturverbundenheit und seine Liebe zum Einfachen, Ländlichen spricht. Kühnes Bilder verbreiten eine wohltuende Stille und Klarheit. Beeindruckend sind zum einen die genau beobachteten Details, mit feinem Pinselstrich ins Bild gesetzt, zum anderen die zuweilen großzügig aufgefassten Flächenformen von vibrierend-lebendiger Farbigkeit. Die umfangreiche Palette des Malers reicht von erdigen Rot-, Braun- und Grüntönen bis hin zu einer Vielfalt luftiger Blau- und Grauabstufungen.

Neben Dresdner Ansichten vom „Laubegaster Ufer“ finden sich in der Ausstellung auch zahlreiche Bilder, die der Künstler auf Reisen an die Ostsee und nach Italien angefertigt hat sowie in seiner Heimat, der Altmark. Dort lebt und arbeitet er zeitweise in seinem Haus, gelegen auf dem Mitteldeich zwischen Elbe und Havel und damit landschaftlich besonders reizvoll. An diesem Rückzugsort schätzt Kühne die Ruhe, die Freiheit und die Ursprünglichkeit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt und malt mit Vorliebe draußen im Freien.

In der Altmark sind u.a. die Gemälde „Hof“ und „Winter am Deich“ entstanden sowie die Ansichten von Gehöften mit den typischen Fachwerk- und Backsteinfassaden. Diese Fassaden erscheinen wiederkehrend in Kühnes Bildern und es gelingt ihm mit bemerkenswerter Meisterschaft, ihre flimmernde Farbigkeit von sonnenbeschienenen und verschatteten Flächen wiederzugeben und im Bild wirkungsvoll gegeneinanderzusetzen. Malerisch entsteht somit eine spannende Balance zwischen Gegenständlichkeit und abstrakt-kompositionellem Formgefüge.

Das Interesse des Künstlers an besonderen Lichtsituationen und Stimmungen ist deutlich spürbar in den Gemälden „Morgen am Fluss“, „Abendstern“ und „Hochwasser“. Eine solche Freilichtmalerei setzt eine ausgeprägte Beobachtungsgabe voraus sowie ein schnelles Erfassen des Gesehenen und die Fähigkeit einer spontanen, treffsicheren Wiedergabe im Bild. Dem Künstler bleiben oft nur wenige Minuten, um einen bestimmten Eindruck einzufangen. Manche Gemälde entstehen dementsprechend in sehr kurzer Zeit, andere überarbeitet er im Nachhinein noch mehrmals – manchmal über Jahre hinweg. Entsprechend seiner Liebe zu Fluss und See sind auch Fische ein für Kühne typisches Sujet, sie finden sich u.a. in den Bildern „Küche“, „Stillleben mit Hecht“ und „Stillleben mit Fischen“. Auch hier muss der Künstler sich beim Malen beeilen: Innerhalb weniger Minuten nach dem Fang verändern die Fische Ihre Farben.

Einen weiteren Motivkomplex der Ausstellung bilden die italienischen Bilder: Bei den in der Lagune von Venedig beobachteten traditionellen Casoni handelt es sich um im Wasser errichtete Stelzenhäuser, die den Fischern während des Fischfangs als Unterkunft und zur Aufbewahrung ihrer Netze und anderer für den Fischfang notwendiger Gerätschaften dienen. Neben ihrer interessanten Form, besteht die Faszination dieser Hütten in ihrem jahrhundertealten Brauchtum, in ihrer Schlichtheit und ihrer einsamen Situierung im Meer, in unmittelbarer Naturnähe. Auch bei den Trabucchi handelt es sich um zum Fischfang errichtete Konstruktionen auf Pfählen. An geeigneten Küstenabschnitten werden hier die Fische mittels großer Senknetze gefangen. Im Gemälde „Mole mit Trabucco“ hat Kühne einen solchen Bau stimmungsvoll vor feuerrotem Abendhimmel festgehalten.

Besuchen Sie die Ausstellung "Spätlese" und sehen Sie Arbeiten, denen der gereifte malerische Ausdruck einer langjährigen künstlerischen Erfahrung innewohnt. Genießen Sie diese Malerei, die Lust macht auf das gute einfache Leben.

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